Meine Hunde

 

Wir haben schon seit vielen Jahren Hunde. Früher gehörten sie zur großen Familie, heute habe ich sie allein. Zunächt hatten wir Mischlinge, heute bin ich ein Fan von Golden Retrievern.

Retriever sind Jagdhunde. "To retrieve" bedeutet auf Deutsch übersetzt etwa suchen, einsammeln - und das ist die Aufgabe dieser Hunde bei der Jagd. Sie wurden vor allem in England gezüchtet - auch Mucks Vorfahren stammen aus England und Dänemark -, um bei der Niederwild-Jagd Enten, Rebhühner, Fasane, Hasen, aber auch gelegentlich größeres Wild wie Füchse und Rehe zu suchen und dem Jäger zu bringen. Sie haben also einen ausgeprägten Sammeltrieb.

Aber nur die wenigsten Retriever werden heute als Jagdhunde geführt, die meisten sind viel geliebte Familienhunde. Ihrer Eigenart gemäß schleppen sie ständig irgend welche Dinge mit sich herum, Stöcke, Bälle, Teddybären, Socken, ihre Hundedecken und was man sonst noch so als eifriger Retriever in einer mäßig ordentlichen Wohnung finden kann.

Es gibt mehrere Arten von Retrievern. Am beliebtesten sind wahrscheinlich die "Golden" wegen ihres netten Aussehens. Aber die Labrador-Retriever - die "Labbies" - sind oft viel umgänglicher und einfacher zu erziehen; sie lassen sich meist in eine Familie besser integrieren. Dann gibt es noch die Nova Scotia Duck Tolling Retriever - kurz "Toller" genannt, die, wie auch die Flat Coated Retriever, ("Flats") sehr lebhaft sind, die kräftigen Chesapeake Bay Retriever ("Chessies") und die Curly Coated Retriever ("Curlies") mit ihrem lockigen Fell. Sie sehen also ganz unterschiedlich aus, und bei den Labbies und Flats gibt es sogar verschiedene Farben. Die Verwandtschaft der verschiedenen Retriever-Rassen ist oft schwer zu erkennen.

Viele Besitzer rassereiner Retriever sind im Deutschen Retriever Club e.V., dem DRC, organisiert, für Golden Retriever gibt es auch den GRC (Golden Retriever Club e.V.).